Ambulante Entwöhnungsbehandlung

Auch ambulante Therapie bzw. Rehabilitation

Die ambulante Entwöhnungsbehandlung ist geeignet für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung; Alkohol, Medikamente und/oder illegalen Drogen. Voraussetzung ist die Fähigkeit zur Abstinenz, zur aktiven Mitarbeit und zu regelmäßiger Teilnahme. Durch eine intakte familiäre Beziehung und / oder Arbeitstätigkeit kann das Umfeld zur notwendigen Stabilisierung beitragen. Die Klienten können in aller Regel während der ambulanten Maßnahme ihrer Erwerbstätigkeit weiterhin nachgehen.

Die Dauer der Behandlung ist abhängig vom Bewilligungszeitraum. Sie erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. neun bis zwölf Monaten. Die Teilnehmer nehmen wöchentlich an Einzeltherapie und einem therapeutischen Gruppengespräch teil. Zudem finden 7 Informationsgruppen statt. Bei Bedarf können Angehörige in die Behandlung, in Form von Paar- und/oder Bezugspersonengesprächen, mit einbezogen werden.

Ziel der Therapie ist die dauerhafte Abstinenz. Nur wenn der Abhängige die Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung versteht, können alternative Bewältigungsstrategien erarbeitet werden.

Für die Beantragung gelten die gleichen Formalitäten wie bei einer anderen Rehabilitationsbehandlung. Die Kosten für die ambulante Rehabilitation werden von den Rentenversicherungsträgern bzw. von der Krankenkasse übernommen.

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